Mittwoch, 21. März 2012

Der erste Welt Down-Syndrom Tag , der von der UNO anerkannt worden ist

Hallo,
heute ist der erste anerkannte Welt Down-Syndrom Tag, der von der UNO anerkannt worden ist.
Ich bin eines der 5%, wo sich die Eltern entschieden haben, das ich Leben darf. Ich möchte dafür meine Mama und meinen Papa danken. Sie haben mich so genommen wie ich bin. Seid dem ich auf der Welt bin, ist jeden Tag  Sonnenschein in unserem Haus. Na gut, es gab auch Momente, die sind dann nicht so einfach (Herz OP), aber beide haben gelernt, wie wichtig Kleinigkeiten im Leben sein können. Über jeden Fortschritt den ich mache, freuen sich alle. Was für andere normal ist, ist bei uns schon etwas besonderes. Mama und Papa meinen ich wäre eine Bereicherung für ihr Leben. Auch meine Geschwister finden mich total gut, sie müssen zwar noch immer mit mir zusammen aufräumen, aber Max meint, wenn ich drei bin, dann kann ich das wohl alleine.
Mama wird schon immer schneller, da ich ja die Küchenschränke aufmache und auch sehr schnell und gezielt Sachen raus holen kann.
                                          Mamas Siebe
                                          die ich versuche zu stapeln

Heute Nachmittag war auch bei uns wunderschönes Wetter , so das Mama mit mir zum Kindergarten in die Schnuppergruppe gegangen ist. Natürlich, haben wir heute draußen gespielt.
                                          eine Decke, nur für mich
                                          schnell zum Auto
                                          soviel Sandspielzeug
                                                    ich brauche noch mehr
                                                     und noch mehr
                                           da passe ich auch rein

Wie man auf den Bildern sehen kann, war es ein schöner Tag. Die Decken habe ich nicht gebraucht, ich kann auch so über den Sand robben, mich dann hinsetzen und mit dem Sand spielen. Das fand ich total gut. Erstaunt war Mama dann, das ich stehen kann. Wie soll ich denn sonst an das restliche Spielzeug rankommen. Das ist das erste mal, das ich draußen stehe und ich konnte da auch dran entlang gehen, denn die Kiste hatte die Höhe meines Laufstall, so das ich locker einen Arm rein tun konnte. Um so unebener der Boden war, des so besser ging es auch. Wenn Mama mich unter den Armen greift und meint ich sollte mal laufen, dann tue ich garnichts, sondern setze mich sofort wieder hin. Ich habe halt meinen eigenen Kopf und von Mama lasse ich mir im Moment kaum was sagen.
LG Joe

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